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Charakter des Augenoptikerhandwerks

Zugang und Voraussetzung zum Beruf (Augen-)Optiker.
Zum Augenoptiker kann man sich im Rahmen einer 3-jährigen Schulung ausbilden lassen.

Während dieser Ausbildungszeit stehen besonders die Fähigkeiten in den naturwissenschaftlichen Fächern sowie die Persönlichkeit des Mitarbeiters auf dem Prüfstand. Letztere wird sich besonders im betrieblichen Alltag herausbilden. Ausbildungsinhalte und Prüfungsinhalte werden von der zuständigen Handwerkskammer (HWK) verwaltet.


Berufsbild und Zukunft


Das Profil eines Augenoptikers hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt. War es früher ein typischer Beruf des Handwerks, so wird die tägliche Arbeit heute oftmals als Handwerksberuf mit DL-Schwerpunkt im gesundheitsmedizinischen Bereich bezeichnet. Der Grund dafür: In der heutigen Zeit kommen den Augenoptikern viel größere Verantwortungen zu. Das bezieht sich auf die reine Kundenberatung, auch unter dem ästhetischen Aspekt sowie auf die Komplexität, korrigierend auf die Sehstärke einzuwirken.

Das Berufsbild, wenn auch zunehmendst mit Dienstleistungsanteilen versehen, gilt als relativ krisenfest. Nach einer mehrjährigen Gesellenzeit, kann der Beschäftigte eine Meisterprüfung ablegen und erhält damit die Berechtigung zur eigenen Betriebsführung und Ausbildung. Hinzu kommt die Tatsache, dass der Verkauf von Brillen  weniger von Wirtschaftsflauten abhängt. Bekommt doch der Kunde/ Patient seine medizinisch notwendige Korrektur fast immer von den Krankenkassen oder Zusatzversicherungen abgedeckt. Lediglich zu Sonderwünschen muss ein Kunde eigene Anteile beisteuern.

 

 
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